Sonntag, 14. August 2011

Heinzelmännchen?

Heute waren wir trotz Regens zum täglichen Besuch an der Baustelle und siehe da, es hat sich zwischen gestern Mittag (Samstag) und heute (Sonntag) doch noch was getan! Die Schalbretter sind wieder auf- und aus gerichtet und es sieht für uns so aus, als könnte morgen die Bodenplatte gegossen werden. Sehr gut.

Samstag, 13. August 2011

Noch keinen Schritt weiter

Am Mittwoch war ja der Urlaub der Bauarbeiter vorbei, deshalb sind wir am späten Vormittag zur Baustelle gefahren, um zu sehen, was gemacht wird. Doch keiner da, alles verlassen. Schade, es war nämlich ausnahmsweise trockenes Wetter nachdem die Grube am Wochenende zwischenzeitlich wegen des Starkregens unter Wasser gestanden hatte.
Am Nachmittag kam dann ein Anruf vom Tiefbauer mit folgendem Inhalt: Die Berufsgenossenschaft habe den Bau gestoppt, da die Böschung der Grube zu steil sei. Jetzt müsse er nochmal mit dem Bagger nacharbeiten und dabei falle wieder Erde an, für die aber kein Platz mehr auf dem Grundstück sei. Wir sollten nochmal einen Transport für die Erde bestellen.
Wir konnten es kaum glauben. Dazu muss man wissen, dass wir, nachdem die Baugrube ausgehoben worden war, uns selber schon an den Bauleiter gewandt hatten, weil uns die fast senkrecht abfallenden, immerhin 3 m tiefen Grubenwände viel zu steil vorgekommen waren. Der Bauleiter, Herr Weiler, hatte nur geantwortet: "Das ist ein erfahrener Mann (der Tiefbauer), der kann das schon einschätzen." Nee, ist klar, das sieht man ja jetzt. Wir finden das Vorgehen in höchstem Maße unprofessionell!

Wir riefen also Herrn Weiler an, denn alle Koordination soll über den Bauleiter laufen. Wir sollen keine Absprachen mit den ausführenden Unternehmen alleine treffen. Herr Weiler wusste immerhin schon Bescheid. Wir einigten uns darauf, dass wir versuchen würden für Donnerstag eine erneute Erdabfuhr zu organisieren. Wieder ziemlich kurzfristig! Aber zum Glück konnte uns auch diesmal das Abfuhrunternehmen "Heinz Recht" aus Brühl wieder sofort und unbürokratisch zusagen.

Donnerstag morgen war Lars um neun an der Baustelle. Der Fahrer von Heinz Recht war mitsamt Kipplaster auch überpünktlich zur Stelle und zum Glück auch Herr K., der Tiefbauer mit einem Bagger.
Die ganze Aktion, überall die Böschung abzuflachen gestaltete sich natürlich schwierig, da der Bagger kaum ohne Hindernisse an alle Seiten drankam (wegen Grube der Nachbarn, Aushubhügeln). Zusätzlich bestand das Problem, dass in der Grube ja schon die gesamte Vorbereitung für die Bodenplatte inklusive Absteckung, Schalung und Bewehrung fertig war. Da fiel jetzt beim Baggern ständig Erde drauf und die Absteckungspfähle mussten alle weichen. Herr K. war ganz schön am fluchen. Tja, hätten die das mal direkt ordentlich gemacht, wäre der ganze Ärger nicht aufgetreten.

Wir kamen Nachmittags wieder zur Baustelle und konnten den Abtransport gerade rechtzeitig beenden. Insgesamt wurde fast die gesamte Erde abtransportiert. Wir brauchen aber ja noch etwas zum verfüllen und etwa 80 m³ sollen ja auch noch rund um das Absetzbecken wieder eingefüllt werden. Die Erde, die jetzt noch da liegt, müsste für diese beiden Zwecke gerade reichen. Also alles gut, und wir brauchen uns dann später auch nicht mehr um die Erde zu kümmern.

Den Freitag nutzten die beiden Arbeiter dann dazu, die restliche Böschung fertigzustellen (siehe Fotos) und die vorbereitete Bewehrung der Bodenplatte von der Erde zu befreien. Durch das ganze Spektakel sind wieder ein paar Tage Verzug aufgetreten, aber wir hoffen, dass am Montag endlich die Bodenplatte gegossen wird und dass Ende der Woche der Keller steht!

Da die gleiche Firma, die den Tiefbau gemacht hat, auch für den Rohbau zuständig ist, werden wir wohl einen Baugutachter beauftragen, den Rohbau vor Bezahlung der entsprechenden Raten zu prüfen. Wer weiß, was für Ungenauigkeiten noch so auftreten.

So sah die grube letzte Woche noch aus. Man beachte die steilen Wände.


Hier sieht man, dass schon Erde abgerutscht und zum teil in die Bewehrung reingefallen ist.
Samstag Morgen: Jetzt ist die Böschung schön schräg an allen Seiten. Leider müssen, wie es aussieht, die Schalung und Absteckung wohl neu gemacht werden. Im Hintergrund kann man sehen, dass nur noch ein großer Erdhügel übrig ist.

Mittwoch, 3. August 2011

Baupause

Kaum hat der Bau angefangen, ist schon wieder Pause. Die Rohbaufirma hat eine Woche Urlaub. Naja, jetzt ist das Wetter sowieso wieder für ein paar Tage regnerisch. Hoffen wir mal, dass es dann Mitte nächster Woche wieder trockener wird, wenn's mit dem Keller weitergeht.

Donnerstag, 28. Juli 2011

...Los!


Am Dienstag Abend war der Vermesser schon da und hat die Umrisse des Hauses abgesteckt und am Mittwoch Morgen hatte tatsächlich der Tiefbauer begonnen, die große Grube für den Keller auszuheben. Wir sind relativ früh am Morgen hingefahren, um die Fortschritte zu beobachten.
Das war dann kurzfristig doch relativ stressig, weil offenbar doch mehr Aushub da war als Lagerungsplatz auf dem Grundstück (das hätte doch eigentlich ein erfahrener Tiefbauer und auch der Bauleiter vorher sehen können meine ich) und wir mittags noch einen Transport für die Abfuhr organisiert haben. Das hat aber zum Glück geklappt, Lars hat schnell ein Unternehmen gefunden und die waren sofort mit dem Laster da. Jetzt sind schon mal 100 m³ Kieserde weg und auf dem Grundstück ist eine Riesengrube.

Der große Regen in Form mehrerer monsunähnlicher Gewitter am Mittwoch und Donnerstag hat wider Erwarten keine Pfützen in der Grube hinterlassen, so dass wir frohen Mutes sind, dass die Arbeiten zügig weitergehen können.

Mutterboden haben wir leider keinen mehr, da vorher bei der Erschließung und beim Bau des Beckens so viele Baufahrzeuge über unser Grundstück gefahren waren und die Erde völlig mit anderem Material durchmischt war. Naja, falls wir in ein paar Monaten am Ende des Baus noch Mutterboden brauchen hat ja vielleicht noch einer der Nachbarn was übrig.

Heute waren wir in Frechen bei der Firma "Meda Küchen". Dort war die Beratung eindeutig bisher am besten und der Preis immerhin im Rahmen. Jetzt stehen noch ein paar Angebote aus der näheren Umgebung aus. Warten wir's ab. Günstiger als im schwedischen Möbelhaus wird's aber sicherlich nirgendwo und dort bekämen wir sogar Fronten mit Echtholzfurnier. Naja, dafür muss man dann zur Montage selber ran. Das ist der große, große Nachteil und sicherlich nicht zu knapp zu kalkulieren.

Dienstag, 26. Juli 2011

Wie in Sim City

Da wir zur Zeit in Liblar weilen, können wir jeden Tag ausgiebig das Baugebiet besuchen. Es lohnt sich! Täglich entstehen ("plopp") auf den anderen Grundstücken neue Baustellen, ähnlich wie im Computerspiel Sim City vor vielen Jahren:-)

Die bisher begonnenen Bauten entstehen im Gegensatz zu unserem Haus alle ohne Keller. Wir haben schon einige zukünftige Nachbarn bzw. Nachbarseltern kennengelernt. Es waren alle sehr nett und aufgeschlossen und fast alle haben oder erwarten kleine Kinder. Hoffen wir mal, dass die Stadt auch den im Bebauungsplan vorgesehenen Spielplatz baut! Hier sind ein paar aktuelle Bilder aus dem Baugebiet.

Zwei Grundstücke weiter (da, wo der Bagger steht) wird fleißig am Gründungspolster gearbeitet

Blick nach Norden. Im Hintergrund sieht man zwei weitere bereits begonnene Baustellen.

Das leidige Absetzbecken, wie es letzte Woche noch aussah (wieder ausgebuddelt)...
... und was jetzt noch davon übrig ist. Wegen Baumängeln musste es wohl abgerissen werden.


Donnerstag, 21. Juli 2011

Auf die Plätze, fertig,...

Vorgestern habe ich mich mit dem Bauleiter Herrn Weiler, dem Tiefbauer/Rohbauer Herrn Enns und Herrn S. von der Kanalbaufirma auf dem Grundstück getroffen und die nächsten Abläufe besprochen. Zunächst mal räumt die Firma, die das Absetzbecken jetzt korrigiert, ihr ganzes Material, Fahrzeuge und Erde bis Ende der Woche von unserem Grundstück.

In der nächsten Woche geht's dann los mit der Grobabsteckung durch den Vermesser und dann kann der Bagger rollen. Der Kelleraushub dauert wohl bei guten Bedingungen nur etwa einen Tag. Dann muss das Gründungspolster für das Fundament unten in der Grube erstellt werden. Übernächste Woche wird dann mit der Bodenplatte und dem Keller begonnen und drei Wochen nach Baubeginn könne man mit Fertigstellung der Kellerdecke rechnen. Das klingt prima.

Auf anraten von Herrn Weiler haben wir auch die restlichen Hausanschlüsse (Telekom, Strom) beantragt. Den Antrag für den Kanalanschluss hatten wir ja schon letzte Woche zu den Stadtwerken geschickt.

Auf unserem Balkon und bei unseren Eltern ziehe ich schon fleißig Pflanzen heran, die nächsten Sommer unseren Neubau-Garten schmücken sollen. Der Garten ist dann ja erstmal nur ein begradigter Acker und die kleine Maus braucht nächsten Sommer noch nicht viel Platz zum Rennen, also kann ich viel Fläche für Kartoffeln und sonstiges Gemüse nutzen. Auf der Terasse können Kübelpflanzen die Begrünung übernehmen. Der Oleander wuchert und macht prima Stecklinge, genauso wie Lavendel und Rosmarin. Die Erdbeeren vermehren sich selbst, wie praktisch! Ich freue mich sehr auf den Garten.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Mittlerweile sind alle formalen Vorraussetzungen für den Baubeginn erfüllt:
Die Stadt hat unseren Bauantrag ins Freistellungsverfahren gelassen, d.h. wir brauchen keine Baugenehmigung und dürfen sofort anfangen. Das Grundstück ist bezahlt. Die Bank hat der Baufirma bestätigt, dass die Finanzierung steht. Die Baustraße ist fertig und befahrbar. Wir haben die Ausführungpläne (detaillierte Grundrisse) freigegeben.

Zur Zeit telefonieren wir täglich mit Rheinlahn um das weitere Vorgehen abzustimmen. Der aktuelle Stand ist, dass wir diese oder nächste Woche (eher letzteres) ein Bauplanungsgespräch mit unserem Bauleiter Herrn Weiler haben werden, in dem der Beginn, die Bauzeitenpläne etc. besprochen werden. Herr Weiler will vorher nur noch mit dem Tiefbauer und dem Rohbauteam alles klar machen. Hoffentlich geht das zügig! Herr Mastel hat uns jedenfalls am letzten Montag gesagt, dass in spätestens zwei Wochen der Bau beginnen soll! Wir hoffen, dass das klappt.

Wir haben auch schon Anträge der Stadtwerke Erftstadt auf Anschluss an den Kanal sowie eine Leitungswasseranschluss ausgefüllt und abgeschickt. Für den Telefonanschluss habe ich bei unserem jetztigen Anbieter, Netcologne, angerufen, aber die haben in Erftstadt leider noch kein flächendeckendes Netz, so dass wir doch bei der Telekom Kunden werden müssen. Fehlt noch der Stromanschluss. Leider ist die Internetpräsenz von RWE in Bezug auf Neuanschlüsse sehr wenig aufschlussreich, so dass ich dort wohl auch anrufen muss.

Die "Einfahrt" zu unserer Straße, oben ist der neue Kreisverkehr.

Arbeiten am Versickerungsbecken

Lars auf der Baustraße

Das ganze Zeug steht auf unserem Grundstück! Das muss jetzt weggeräumt werden
Am Wochenende waren wir natürlich wieder auf dem Baufeld. Noch hatte keiner angefangen zu bauen, nur zwei Schilder von Bauunternehmen weisen auf bald beginnende Arbeiten hin. An sich ist alles fertig erschlossen, nur die Arbeiten am Versickerungsbecken laufen noch. Leider haben die Arbeiter ihre Baufahrzeuge, Material und diverse Sand- und Erdhügel u.a. auf unserem Grundstück liegen. Wir haben der Stadt bzw. dem Bauamt jetzt mitgeteilt, dass wir bald anfangen zu bauen und dass das Zeug gefälligst von unserem Grundstück entfernt gehört. Es fehlen auch noch die Grenzsteine, die ja von der Kanalbautruppe aus Versehen weggebaggert wurden.